Baugemeinschaft Berlin

1980er Jahre: Hausbesetzungen, behutsame Stadterneuerung und Neubauexperimente

Anfang der 1980er Jahre eskalierte der Streit zwischen den Stadtoberen und der Hausbesetzerszene. Zentrum des Widerstands waren die besetzten Häuser im legendären Kreuzberger Nordostteil „SO 36“. Nach heftigen Auseinandersetzungen lenkte die Stadtregierung ein und gestand den Hausbesetzern zu, ihre selbstbestimmten Wohnprojekte fortzuführen. Viele Altbauten wurden dann in Eigenleistung und mit öffentlichen Mitteln behutsam saniert.

BaugemeinschaftBaugemeinschaft 1980

Altbausanierung und Lückenschließungen im Neubau wurden zusammengefasst unter dem Leitbild der „behutsamen Stadterneuerung“. Nun wurden gemeinschaftlichen Wohnformen auch von offizieller Seite Raum gegeben. Da hierbei die Beteiligung der Nutzer eine wichtige Rolle spielte, entstanden viele Wohnprojekte „von unten“.

Einen konzeptionellen und politischen Rahmen fanden diese Projekten in der Internationalen Bauausstellung (IBA) 1984 – einem weltweit wegweisenden Stadtentwicklungs- und Wohnungsbauprogramm. Hier entstanden viele Neubauten, auch als Gemeinschaftswohnprojekte, also die ersten Baugruppen im heutigen Sinne. Ein gutes Beispiel sind die Stadtvillen in der Rauchstraße am südlichen Tiergartenrand.

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